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Ehrenamt heißt für mich …

…. sich in der Gesellschaft zu engagieren, in meinem Fall heißt das, Fußball bzw. Jugendfußball.

 

Zur Person: Alfred Gebhardt (Vorsitzender des Jugendausschusses), Alter: 66, Beruf: seit 2025 Rentner, Wohnort: Altranft, Familienstand: verheiratet, 3 erwachsene Kinder

    

Wie begann deine ehrenamtliche Arbeit?
"Früher habe ich es mal als Spieler versucht, im Schüleralter bei der damaligen BSG Traktor Altranft.
Ab 1993 war ich als Übungsleiter im Nachwuchsbereich des Nachfolgers, der BSG dem FSV Altranft 90 e.V. tätig. Gleichzeitig betreute ich das 1. Altranfter Herrenteam in der Landesklasse Nord als Mannschaftsleiter.
Später arbeitete ich im Vorstand als Nachwuchsleiter und auch mal als Vorsitzender meines Heimatvereins ehrenamtlich.
Mit dem Umzug nach Eberwalde, aus privaten Gründen, im Jahr 2002 engagierte ich mich beim damaligen FV Motor Eberswalde als Übungsleiter. Von 2003 bis 2008 leitete ich bei Motor die Nachwuchsabteilung, wo ich aus persönlichen Gründen Ende 2008 ausschied.
Im Jahr 2009 schloss ich mich auf Anfrage dem 1.FC Finowfurt an. Ich stand dort, bis vor einigen Jahren, dem Vorstand beratend zur Seite.
Seit 2004 war ich aktiv als Staffelleiter im Jugendausschuss des Fußballkreises Barnim tätig und übernahm 2010 den Vorsitz.
Ab 2012 unterstütze und organisierte ich mit meinen Jungs vom Jugendausschuss die Zusammenführung der beiden Altkreise Barnim und Oberhavel.
Seit dem Jahr 2014 leite ich den Jugendausschuss des heutigen Fußballkreises Oberhavel/Barnim, aus heutiger Sicht erfolgreich."

 

Alfred, welche Aufgaben hast Du als Vorsitzender des Jugendausschusses unseres Fußballkreises?
"Hauptaufgabe ist die Führung des Jugendausschusses und der zurzeit 13 Staffelleiter. Gemeinsam organisieren, prüfen und begleiten wir den Kinder- und Juniorenfußball in unserem Kreis, aber auch kreisübergreifend.
Hier Organisierten wir den Spielbetrieb in einem der größten Fußballkreise in unserem Landesverband mit ca. 70 Vereinen und mehr als 430 gemeldeter Teams in allen Alters- und Spielklassen sowie Wettbewerben.
Darüber hinaus vertrete ich den Fußballkreis Oberhavel/Barnim im Jugendbeirat des Landesverbandes.

Thema „Junioren-Spielstruktur“: Wie ist der aktuelle Stand und wo geht die Reise hin?
Unser Fußballkreis setzt alles an die Umsetzung des DFB/FLB-Masterplanes, dazu gehört unter anderem auch der Kinderfußball in den unteren Altersklassen.
Wir haben so zum Beispiel auch den leistungsbezogenen Spielbetrieb mit Vor- und Hauptrunde in den normalen Ligaspielbetrieb eingeführt."

 

Kannst Du den zeitlichen Aufwand für deine ehrenamtliche Tätigkeit in Zahlen fassen?
"Die Vorbereitung der Saison, die Bearbeitung der Mannschaftsmeldungen sowie die Begleitung des Spielbetriebs während der Saison nehmen schon viel Zeit in Anspruch. Eine genaue Stundenanzahl ist hier nur schwer zu definieren. Der Aufwand verteilt sich auf die ganze Woche (inkl. Vor- und Nachbereitung der Spieltage /Wettbewerbe in allen Alters- und Spielklassen)."

 

Bleibt neben der Tätigkeit im Vorstand und im Jugendausschuss noch Zeit für andere Hobbys?
"Eins meiner Hobbys ist ebenfalls im Fußball angesiedelt. Ich bin seit 1976 leidenschaftlicher Fan
des 1. FC Union Berlin, wo ich schon sehr lange Mitglied und Dauerkartenbesitzer bin. Ich besuche regelmäßig die Spiele.  
In Unionkreisen bin ich vielen als Alfi-76 bekannt. Ich habe viele Sachen mit Union zusammen organisiert und durchgeführt. Das tue ich heute auch noch, wenn es passt.
Dann arbeite ich ehrenamtlich auch in meiner Heimat Altranft, wo ich nach einigen Jahren wieder angekommen bin. Unter anderem bin ich im Brandschutzverein des Ortes sowie der Freiwilligen Feuerwehr Altranft aktiv."

 

Wenn Du einen Wunsch frei hättest, was würdest Du dir für den Junioren-Fußball in unseren Fußballkreis wünschen?
"Ich bin seit 22 Jahren im Jugendausschuss tätig und möchte zum Ende der Legislaturperiode meinen Vorsitz im Jugendausschuss abgeben. Ich stehe meinem Nachfolger bei Fragen gern mit Rat und Tat zur Seite.
Ich wünsche mir für den Fußball, dass das Erreichte fortgeführt und weiterentwickelt wird.

Gleichzeitig möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei allen für die gute und tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten recht herzlich bedanken. Der größte Dank geht allerdings an meine Familie für die Unterstützung und das Verständnis für meine Hobbys und das Ehrenamt."


Alfred, wir danken Dir für die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit wünschen Dir und Deiner Familie für die kommende Zeit alles erdenklich Gute, danken für das Interview und vielleicht trifft man sich „An der Alten Försterei“.

 

(P. Golle – Öffentlichkeitsarbeit /DFBnet)

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Do, 21. Mai 2026

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