Urteile des Sportgerichts Fußballkreis Oberhavel /Barnim

Urteil 37-2017 /18

Am 24.04.2018 verhandelte das Sportgericht Oberhavel - Barnim den Einsatz eines Hirschfelder Spielers unter falschem Namen im Pflichtspiel Nr. 170 der 2. Kreisklasse Ost am 14.04.2018 gegen SG Zühlsdorf II.

Hierbei kam das Sportgericht zu folgendem Urteil:

1. Das Ergebnis des Pflichtspiels Nr. 170 der 2. Kreisklasse Ost vom 14.04.2018 zwischen SG Zühlsdorf II und SV Blau-Weiß Hirschfelde 98 wird annulliert.

2. Das Pflichtspiel Nr. 170 wird für SV Blau-Weiß Hirschfelde 98 mit 0:2 Toren und 0 Punkten als verloren und für SG Zühlsdorf II mit 2:0 Toren und 3 Punkten als  gewonnen gewertet.

3. Der Hirschfelder Spieler wird für 2 Pflichtspiele für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins gesperrt.

4. Der Hirschfelder Spieler hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe in Höhe von 75,00 € zu zahlen.

5. Der Hirschfelder Trainer erhält wegen des Einsatzes eines Spielers unter falschen Namen am 08.04.2018 im Pflichtspiel Nr. 170 der 2.Kreisklasse Ost einen Verweis.

6. Der Hirschfelder Trainer hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe in Höhe von 150,00 € zu zahlen.

7. SV BW Hirschfelde 98 hat die Urteilsgebühr zu zahlen.

(O. Schirrmacher - Sportgericht FK Oberhavel /Barnim)


Urteil 34-2017 /18

Am 23.04.2018 verhandelte das Sportgericht Oberhavel - Barnim den Einsatz eines Häsener Spielers innerhalb einer Warte-, Speer- und Schutzfrist sowie unter falschem Namen in der 1. Kreisklasse West am 08.04.2018 gegen Oranienburger FC Eintracht 1901 III.

Hierbei kam das Sportgericht zu folgendem Urteil:

1. Das Ergebnis des Pflichtspieles Nr. 163 der 1. Kreisklasse West vom 08.04.2018 zwischen Oranienburger FC Eintracht 1901 III und dem Häsener SV II, Endergebnis 2:2 wird annulliert.

2. Das Pflichtspiel Nr. 163 der 1. Kreisklasse West vom 08.04.2018 zwischen Oranienburger FC Eintracht 1901 III und dem Häsener SV II wird mit 0:2 Toren und 0 Punkten für den Häsener SV als verloren und für Oranienburger FC Eintracht 1901 III mit 2:0 Toren und 3 Punkten als gewonnen gewertet.

3. Der Häsener Spieler erhält eine Sperrstrafe für 2 Pflichtspiele. Die bereits ausgesetzten Spiele fließen in die Sperrstrafe mit ein.

4. Der Häsener Spieler hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe von 75,00 € zu zahlen.

5. Der Häsener Trainer erhält wegen des Einsatzes eines Spielers unter falschen Namen am 08.04.2018 im Pflichtspiel Nr. 163 der 1.Kreisklasse West einen Verweis.

6. Der Häsener Trainer hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe in Höhe von 150,00 € zu zahlen.

7. Der Häsener SV hat die anteiligen Verhandlungskosten zu zahlen.

(O. Schirrmacher - Sportgericht FK Oberhavel /Barnim)


Urteil 32-2017 /18

Am 23.04.2018 verhandelte das Sportgericht Oberhavel - Barnim die Tätlichkeit eines Spielers des Löwenberger SV II im Pflichtspiel Nr. 123 gegen den  SV Friedrichsthal 1970 II am 28.03.2017. Der Friedrichsthaler Sportfreund erlitt dabei Kopfverletzungen.

Hierbei kam das Sportgericht zu folgendem Urteil:

1. Der Löwenberger Spieler wird wegen einer Tätlichkeit am 28.03.2018 im Pflichtspiel Nr. 123 in der 2. Kreisklasse West bis zum 30.06.2018 für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins gesperrt.

2. Der Löwenberger Spieler hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe in Höhe von 150,00 € zu zahlen.

3. Der Löwenberger SV hat die anteiligen Verhandlungskosten zu zahlen.

(O. Schirrmacher - Sportgericht FK Oberhavel /Barnim)


Urteil 28-2017 /18

Am 26.02.2018 verhandelte das Sportgericht Oberhavel /Barnim einen Vorfall bei einem am 03.02.2018 stattfindenden Hallenfußballturnierspiels zwischen FV Liebenwalde 1997 II und TUS 1896 Sachsenhausen III.

Hierbei kam das Sportgericht zu folgendem Urteil:

1. Ein Spieler von TuS 1896 Sachsenhausen III wird bis zum 30.06.2018 für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins gesperrt.

2. Dieser Spieler hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe von 150,00 € zu zahlen.

3. Ein weiterer Spieler von TuS Sachsenhausen III wird für 2 Pflichtspiele für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins gesperrt.

4. Dieser Spieler hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe von 100,00 € zu zahlen.

5. TUS 1896 Sachsenhausen hat den Anteil von 50% der Verhandlungskosten wegen der Mitverschuldung zu zahlen.

6. Ein Spieler von FV Liebenwalde 1997 II wird für 3 Pflichtspiele für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins gesperrt. Die bereits ausgesetzten Spiele fließen in die Sperrstrafe mit ein.

7. Dieser Spieler hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe von 100,00 € zu zahlen.

8. Ein weiterer Spieler von FV Liebenwalde 1997 II wird für 2 Pflichtspiele für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins gesperrt. Die bereits ausgesetzten
   Spiele fließen in die Sperrstrafe mit ein.

9. Dieser Spieler hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe von 100,00 € zu zahlen.

10. FV Liebenwalde 1997 hat den Anteil von 50% der Verhandlungskosten wegen der Mitverschuldung zu zahlen.

(O. Schirrmacher - Sportgericht FK Oberhavel /Barnim)


Urteil 27-2017 /18

Am 17.02.2018 war der Spielabbruch des Freundschaftsspiels zwischen dem FSV Basdorf und der TSG Fortuna 21 Grüneberg vom 28.01.2018 zu verhandeln.
In besagtem Spiel kam es zu einer Schlägerei zwischen Basdorfer und Grüneberger Spielern.

Das Sportgericht kam in seiner Verhandlung zu folgendem Urteil:

1. Eine Wertung des Spiels erfolgt nicht, da es sich um ein Freundschaftsspiel gehandelt hat.

2. Ein Basdorfer SK wird bis zum 30.06.2018 für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins gesperrt.

3. Der Basdorfer SK hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe in Höhe von 150,00 € zu zahlen.

4. FSV Basdorf hat wegen des mitverschuldeten Spielabbruchs eine Geldstrafe von 125,00 € zu zahlen.

5. FSV Basdorf hat wegen fehlenden Ordnerbuch und Ordnungsdienstes am Spieltag eine Geldstrafe in Höhe von 50,00 € zu zahlen.     

6. FSV Basdorf hat wegen der mitverursachten Verhandlung den Anteil von 50% der Verhandlungskosten zu zahlen.

7. Gegen einen Grüneberger SK wurde das Verfahren eingestellt.

8. Ein zweiter Grüneberger SK wird für 6 Pflichtspiele für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins gesperrt.

9. Der Grüneberger SK hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe in Höhe von 150,00 € wegen einer Tätlichkeit gegen einen Spieler zu zahlen.

10. Die TSG Fortuna 21 Grüneberg hat wegen des mitverschuldeten Spielabbruchs eine Geldstrafe von 125,00 € zu zahlen.

11. Die TSG Fortuna 21 Grüneberg hat wegen der mitverursachten Verhandlung den Anteil von 50% der Verhandlungskosten zu zahlen.

(O. Schirrmacher - Sportgericht FK Oberhavel /Barnim)


Urteil 26-2017 /18

Am 22.01.2018 verhandelte das Sportgericht des FK Oberhavel/Barnim auf Antrag durch den Spielausschussvorsitzenden, Steffen Misdziol, gegen den Trainer der SG Einheit Zepernick.
Diesem wird eine Tätlichkeit gegen einen Schiedsrichter bei einem Hallenturnier im sächsischen Heidenau zur Last gelegt.

Nach Anhörung aller Beteiligten und Zeugen kam das Sportgericht zu folgendem Urteil:

1. Der Trainer der SG Einheit Zepernick erhält wegen einer Tätlichkeit im leichten Fall gegen einen Schiedsrichter nach dem Abpfiff eines Hallenfußballspiels, ein Verbot zur Ausübung eines Amtes im Verband und ein Verbot seiner Trainertätigkeit bis zum 30.04.2018. Er erhält allerdings die Erlaubnis das Training seiner Mannschaft bis zum Ablauf der Sperrfrist zu leiten.

2. Der Trainer hat unter Mithaftung seines Vereins eine Geldstrafe in Höhe von 250,00 € zu zahlen.

3. Die SG Einheit Zepernick hat wegen der schuldhaft verursachten Verhandlung die Verhandlungskosten zu tragen.

Auf Rechtsmittel wurde durch den Vertreter der SG Einheit Zepernick verzichtet. Das Urteil ist nicht mehr rechtsmittelfähig.

(O. Schirrmacher - Sportgericht FK Oberhavel /Barnim)


Urteil 24-2017/18

Am 08.01.2018 traf das Sportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim erstmalig im Jahr 2018 zusammen.
Verhandelt wurden Vorkommnisse während und nach dem Spiel Nr.110 vom 09.12.2017 der Kreisoberliga zwischen dem FC Kremmen und Eintracht Bötzow.
 
Nach Anhörung aller Beteiligten und Zeugen kam das Sportgericht zu folgendem Urteil:

1. Ein Spieler des Vereins Eintracht Bötzow erhält  eine Sperrstrafe von 2 Pflichtspielen wegen rohen Spiels, sowie  eine Geldstrafe i. H. v. 100,00 €.

2. Zwei weitere Spieler des Vereins erhalten eine Sperrstrafe von 2 bzw. 3 Pflichtspielen wegen Schiedsrichterbeleidigung während bzw. nach dem Abpfiff, sowie jeweils eine Geldstrafe i. H. v. 100,00 €.
    
3. Der Physiotherapeut des Vereins erhält wegen unaufgeforderten Betretens des Spielfeldes und dabei erfolgter Schiedsrichterbeleidigung eine Sperre zur Ausübung eines Amtes im Verband und im Verein bis zum 12.03.2018, sowie eine Geldstrafe i. H. v. 150,00 €.

Die bereits ausgesetzten Spiele fließen in die Sperrstrafe mit ein. Für den Zeitraum in dem der Pflichtspielbetrieb ruht, wird die Sperre ausgesetzt.

(O. Schirrmacher - Sportgericht FK Oberhavel /Barnim)


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