Urteile des Jugendsportgerichts Fußballkreis Oberhavel /Barnim


Aktenzeichen 00034-18/19-JSGOHV/B
unsportliches Verhalten

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache wegen unsportlichen Verhaltens gegen den Trainer G. (FSV Forst Borgsdorf) am 17.10.2018 im mündlichen Verfahren für Recht erkannt:

1. Der Trainer G. (FSV Forst Borgsdorf) wird wegen unsportlichen Verhaltens gemäß § 8a (1) in Verbindung mit § 8 (2 c) RuVO des FLB unter Mithaftung seines Vereins FSV Forst Borgsdorf zu einer Geldstrafe in Höhe von 100,00 Euro verurteilt.
2. Der Trainer G. (FSV Forst Borgsdorf) wird wegen unsportlichen Verhaltens gemäß § 8a (1) in Verbindung mit § 8 (2) d) RuVO des FLB zu einem Verbot des Aufenthaltes im Innenraum des Sportgeländes bei den B - Junioren des FSV Forst Borgsdorf vom 18.10.2018 bis zum 31.12.2018 verurteilt.
3. Die Kosten des Verfahrens trägt der Trainer G. unter Mithaftung seines Vereins FSV Forst Borgsdorf.

Gründe:
Auf Antrag vom 07.10.2018 durch den Staffelleiter der B - Junioren Kreisliga SK M. Lemke, hatte das Jugendsportgericht des FK Oberhavel/Barnim über das unsportliche Verhalten des SK G. (Trainer FSV Forst Borgsdorf) zu entscheiden.
Das mündliche Verfahren war anzuordnen, da der betroffene SK rechtliches Gehör erhalten sollte.
Der Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung durch den Staffelleiter der B - Junioren Kreisliga, wurde form- und fristgerecht eingereicht.
Am 30.09.2018 fand das Meisterschaftsspiel der B-Junioren Kreisliga, FSV Fortuna Britz 90 - FSV Forst Borgsdorf statt. Während des Spiels soll der SK G. laut Schiedsrichtersonderbericht seine Spieler beleidigt haben.
In der mündlichen Verhandlung vor dem Jugendsportgericht des FK OHV/BAR und nach eingehender Beweisaufnahme, insbesondere des Beschuldigten sowie der Vernehmung der anwesenden Zeugen, schenkte das Jugendsportgericht den Aussagen des Schiedsrichters, Staffelleiters und des Trainers von Fortuna Britz glauben.
Der Staffelleiter der B - Junioren SK M. Lemke gab während der Verhandlung zu Protokoll, dass er nach dem Spiel vom Schiedsrichter kontaktiert wurde, dieser bat ihn aufgeregt um Hilfe, da es während des Spiels zu Beleidigungen seitens des Trainers von Forst Borgsdorf gegenüber seinen Spielern gekommen ist.
Seitens des Trainers von Fortuna Britz wurde in seiner Stellungnahme ebenfalls Beleidigungen des Trainers von Forst Borgsdorf gegenüber seinen Spielern bestätigt. So gab er an das es zu folgenden Sprüchen kam: "reißt euch doch zusammen ihr Spinner" oder "was spielt ihr da für einen Scheiß zusammen". Auf seinen Torwart bezogen sagte er "du Idiot halt den Ball nicht so lange fest" oder "du machst doch nur Scheiße dahinten".
Der Schiedsrichter gab in seiner Stellungnahme an, dass der Trainer während des Spiels lautstark über das Spielfeld zu einem seiner Spieler „Beweg dich du Wixer!“ rief.
Weiterhin gab er zu Protokoll, dass die verbalen Entgleisungen innerhalb der Mannschaft und des Trainers während der gesamten Spielzeit stattfanden. Der Schiedsrichter hat in der Verhandlung mehrfach auf Nachfrage des Vorsitzenden des Jugendsportgerichtes seine Aussage bestätigt und glaubwürdig ausgesagt, dass die Aussagen des Trainers von Borgsdorf in dieser Form stattgefunden haben. Der SK G. (FSV Forst Borgsdorf) gab an, "dass da was war " Beleidigungen hat es aber seiner Meinung nach nicht gegeben.
Die vom SK G. (FSV Forst Borgsdorf) getätigten Äußerung stellen ein unsportliches Verhalten im Sinne von § 8 a (1) der RuVO des FLB dar und wurden durch das Jugendsportgericht des FK OHV/BAR mit dem Verbot des Aufenthaltes im Innenraum des Sportgeländes bei Aktivitäten der B - Junioren von Forst Borgsdorf sanktioniert. Das beinhaltet auch ein Verbot des Aufenthaltes im Innenraum während des Trainingsbetriebes. Die Strafe beginnt am 18.10.2018 und ist begrenzt bis zum 31.12.2018.

Das unsportliche Verhalten begründet die Punkte 1. - 3. des Urteils.

(R. Wittenhagen - Vorsitzender Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00032-18/19-JSGOHV/B
Tätlichkeit

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache gegen den Spieler S. (TuS 1896 Sachsenhausen) wegen seines Feldverweises beim Kreispokalspiel der A-Junioren, SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde - TuS 1896 Sachsenhausen, am 15.10.2018 im mündlichen Verfahren für Recht erkannt:

1. Der Spieler S. (TuS 1896 Sachsenhausen) wird wegen Tätlichkeit gemäß § Anh. 1. 1.j) RuVO des FLB für die dem Feldverweis folgenden 6 Pflichtspieltage der A-Junioren Kreisliga für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins TuS 1896 Sachsenhausen gesperrt, davon werden 2 Pflichtspieltage zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit beläuft sich bis zum 30.06.2019.
2. Darüber hinaus ist der Spieler S. (TuS 1896 Sachsenhausen) bis zum Ablauf der Sperre unter Ziffer 1 auch für alle anderen Meisterschaftsspiele einer Mannschaft seines Vereins gesperrt.
3. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verein TuS 1896 Sachsenhausen.

Gründe:
Auf Antrag vom 04.10.2018 durch den Staffelleiter der A - Junioren Kreispokal SK St.Windisch, hatte das Jugendsportgericht des FK Oberhavel/Barnim über die Tätlichkeit des SK S. zu entscheiden.
Das mündliche Verfahren war anzuordnen, da der betroffene SK rechtliches Gehör erhalten sollte.
Der Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung durch den Staffelleiter der A - Junioren Kreisliga, wurde form- und fristgerecht eingereicht.
Am 03.10.2018 fand das Kreispokalspiel der A-Junioren Kreisliga, SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde - TuS 1896 Sachsenhausen statt. Während des Spiels in der 84. Spielminute soll es durch den SK S.  laut Schiedsrichtersonderbericht zu einer Tätlichkeit gekommen sein, infolge dessen der SK S. durch zeigen der roten Karte des Feldes verwiesen wurde.
Eine schriftliche Stellungnahme des TuS Sachsenhausen erfolgte nicht.
In der mündlichen Verhandlung vor dem Jugendsportgericht des FK OHV/BAR und nach eingehender Beweisaufnahme, insbesondere des Beschuldigten sowie der Vernehmung der anwesenden Zeugen, gab der Beschuldigte zu, seinem Gegenspieler mit der flachen Hand im Gesicht getroffen zu haben. Der SK S. gab an, dass sein Gegenspieler an seinem Trikot zog und ihn in der Folge beleidigte, weshalb er seinen Gegenspieler mit der flachen Hand schlug. Im Schiedsrichtersonderbericht heißt es dazu:  "In der 84.Spielminute kommt es zu einem Ziehen seitens Ahrensfelde gegen die Nr.12 von Sachsenhausen. Genau in diesem Moment, in dem ich die Pfeife im Mund hatte und pfeifen wollte, holte die Nr.12 von Sachsenhausen aus und schlug mit offener Handfläche in das Gesicht des zuvor ziehenden Spielers von Ahrensfelde".
Eine Entschuldigung für sein Verhalten durch den SK S. blieb auch während der Verhandlung aus, er rechtfertigte sich für seinen Schlag und gab zu Protokoll, dass sein Gegenspieler diesen verdient hatte.
Das Jugendsportgericht des FK OHV/BAR konnte auf Grund der Uneinsichtigkeit des S. (TuS 1896 Sachsenhausen) keine strafmildernden Umstände berücksichtigen auch wenn der SK S. nach eigenen Bekunden angeblich beleidigt worden ist.

Die Tätlichkeit begründet die Punkte 1. - 3. des Urteils.

(R. Wittenhagen - Vorsitzender Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00029-18/19-JSGOHV/B
Spielen ohne Spielberechtigung

In der Sportrechtssache gegen den Verein Angermünder FC wegen des Spielen ohne Spielberechtigung (Wechselfehler) beim Meisterschaftsspiel der A-Junioren Kreisliga, SpG Grünow/Angermünde - TuS 1896 Sachsenhausen, hat das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim in der Besetzung Einzelrichterentscheid § 9 (3) RuVO des FLB im schriftlichen Verfahren am 14.10.2018 für Recht erkannt:

1. Das Meisterschaftsspiel der A-Junioren Kreisliga, Spiel-Nr. 610514036, angesetzt am 30.09.2018, SpG Grünow/Angermünde - TuS 1896 Sachsenhausen, wird wegen Spielen ohne Spielberechtigung (Wechselfehler) des Vereins Angermünder FC gemäß § 29 Abs.4 c) SpO des FLB mit 0:2 Toren für den Verein Angermünder FC als verloren und mit 3 Punkten und 2:0 Toren für den Verein TuS 1896 Sachsenhausen als gewonnen gewertet.
2. Darüber hinaus wird der Verein Angermünder FC gemäß § Anhang 2.1.(g) RuVO des FLB zu einer Geldstrafe in Höhe von 75,00 Euro verurteilt.
3. Die Urteilsgebühr trägt der Verein Angermünder FC.

Gründe:
Auf Antrag vom 02.10.2018 durch den Staffelleiter der A - Junioren Kreisliga SK St.Windisch, hatte das Jugendsportgericht des FK Oberhavel/Barnim über das Spielen ohne Spielberechtigung (Wechselfehler) zu entscheiden.
Das Verfahren wurde auf Grund des Vorliegens der entsprechenden Voraussetzungen, gemäß § 16 (2) RuVO des FLB im schriftlichen Verfahrensgang durchgeführt.
Der Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung durch den Staffelleiter der A - Junioren Kreisliga, wurde form- und fristgerecht eingereicht.
Am 30.09.2018 fand das Meisterschaftsspiel der A -Junioren Kreisliga,Spiel-Nr. 610514036, SpG Grünow/Angermünde - TuS 1896 Sachsenhausen statt. Während des Spiels soll die SpG Grünow /Angermünde laut Spielprotokoll acht Spielerwechsel vollzogen haben.
Die SpG Grünow/Angermünde gab in ihrer Stellungnahme auch acht Spielerwechsel zu, die daraus Resultierten, dass die ausgewechselten Spieler wieder eingewechselt wurden, begründeten dies mit der seit Jahren gängigen Spielpraxis im FK Uckermark aus dem die SpG kommt und einer schriftlichen Anfrage an den Vorsitzenden des Jugendausschusses des FK OHV/BAR dem SK Gebhardt. In dieser Anfrage wurde dem SK Gebhardt die Frage gestellt "Wir hatten vier Auswechselspieler zur Verfügung. Hätten diese Wechselspieler auch wieder eingewechselt werden dürfen".
Die Antwort des SK Gebhardt darauf war "Ein wiederholtes Ein - und Auswechseln ist dabei möglich". Diese Antwort bezieht sich auf den Abs. 7.15 der ergänzenden Wettspielanweisungen für den Juniorenspielbetrieb der Saison 2018/2019 und dem Protokoll der Saisoneröffnung für den Nachwuchs im FK OHV/BAR. In diesem heißt es: "In der Summe darf viermal gewechselt werden. Ein wiederholtes Ein - und Auswechseln ist dabei möglich.“
Ein achtmaliges Wechseln von Spielern ist nicht möglich, da in der Summe nur viermal gewechselt werden darf.
Die Wertung des Spiels ergibt sich aus dem § 29 (4) der SpO des FLB, da der Gegner nicht mehr als einen Zwei - Tore - Vorsprung erzielt hat, wurde das Spiel durch das Jugendsportgericht des FK OHV/BAR gewertet.

Das Spielen ohne Spielberechtigung (Wechselfehler) begründet die Punkte 1. - 3. des Urteils.

(R. Wittenhagen - Vorsitzender Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00027-18/19-JSGOHV/B
Falschangaben bei der Beantragung eines Spielrechts/ Einsatz unberechtigter Spieler

In der Sportrechtssache gegen den Verein FSV Lok Eberswalde wegen des Einsatzes unberechtigter Spieler (Falschangaben bei der Beantragung eines Spielrechts) beim Meisterschaftsspiel der F – Junioren Kreisklasse Ost, hat das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim im mündlichen Verfahren am 08.10.2018 für Recht erkannt:

1. Das Meisterschaftsspiel der F - Junioren Kreisklasse Ost, Spiel-Nr. 610553022 , angesetzt am 26.09.2018, wird wegen Einsatz unberechtigter Spieler (Falschangaben bei der Beantragung eines Spielrechts), des Vereins FSV Lok Eberswalde II gemäß § 29 Abs.4 c) SpO des FLB mit 0:2 Toren für den Verein FSV Lok Eberswalde II als verloren und mit 3 Punkten und 2:0 Toren für den Verein Preussen Eberswalde II als gewonnen gewertet.
2. Darüber hinaus wird der Verein FSV Lok Eberswalde zu einer Geldstrafe in Höhe von 50,00 Euro verurteilt.
3. Die Passstelle des FLB wird beauftragt, den Spielerpass des SK B. FSV Lok Eberswalde einzuziehen.
4. Die anteiligen Kosten des Verfahrens trägt der Verein FSV Lok Eberswalde.

Gründe:
Auf Antrag vom 30.09.2018 durch den Staffelleiter der F - Junioren Kreisklasse Ost SK R.Allonge, hatte das Jugendsportgericht des FK Oberhavel/Barnim über die Falschangaben bei der Beantragung eines Spielrechts und damit verbundenen Einsatz eines unberechtigten Spielers durch den FSV Lok Eberswalde zu entscheiden.
Das mündliche Verfahren war anzuordnen, da der betroffene Verein rechtliches Gehör erhalten sollte.
Der Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung durch den Staffelleiter der F - Junioren Kreisklasse, wurde form- und fristgerecht eingereicht.
Am 26.09.2018 fand das Meisterschaftsspiel der F-Junioren Kreisklasse,Spiel-Nr. 610553022, zwischen dem FSV Lok Eberswalde II und dem FV Preussen Eberswalde II statt. In diesem Spiel soll der Spieler B. eingesetzt worden sein.
In der mündlichen Verhandlung vor dem Jugendsportgericht des FK OHV/BAR und nach eingehender Beweisaufnahme, insbesondere der Beschuldigten, sowie der Sichtung der Stellungnahmen und des Spielprotokolls wurde der Einsatz des SK B nachgewiesen.
Der SK B. war bis zum 25.09.2018 Mitglied beim FSV Fortuna Britz und besaß dort seit dem 22.09.2016 ein Spielrecht, jedoch unter dem Namen K. Sein letztes Spiel für Fortuna Britz bestritt der SK B. unter dem Namen K. am 26.05.2018 in der 1. Kreisklasse Ost bei den F - Junioren gegen den 1.FV Eintracht Wandlitz II. Am 01.09.2018 wurde der SK B. unter dem Namen K. für das Meisterschaftsspiel der F Junioren 1.Kreisklasse Ost Nr.610553008 gegen den FSV Schorfheide Joachimsthal aufgestellt aber nicht eingesetzt. Nach der Heirat der Eltern wurde am 25.09.2018 durch den Vater ein Mitgliedsantrag beim FSV Lok Eberswalde ausgefüllt, in dem dieser auch angab, dass der Sohn bis zum 25.09.2018 Mitglied bei Fortuna Britz gewesen sei und dort im Besitz eines Spielerpasses war. Im Antrag auf Erteilung einer Spielberechtigung wurde jedoch durch den FSV Lok Eberswalde die Erstausstellung beantragt und bestätigt, da die Vertreter des FSV Lok Eberswalde während der Verhandlung zu Protokoll gaben, nichts vom vorherigen Spielrecht für Fortuna Britz gewusst zu haben. Laut § 7 (3) der SpO des FLB kann ein Spieler grundsätzlich nur für einen Verein eine Spielberechtigung erhalten. Da der Spieler B. jedoch unter einen anderen Namen ein Spielrecht für den FSV Fortuna Britz besaß, hätte hier durch den FSV Lok Eberswalde kein Antrag auf Erstausstellung beantragt werden dürfen. Im Mitgliedsantrag des FSV Eberswalde wurden die Angaben durch den Vater des SK B. richtig wiedergegeben, jedoch durch den Verein im Antrag auf Erteilung einer Spielberechtigung fasch bestätigt, so dass hier Falschangaben bei der Beantragung eines Spielrechts zugrunde liegen.

Die Falschangaben bei der Beantragung eines Spielrechts so wie der Einsatz unberechtigter Spieler begründet die Punkte 1. - 4. des Urteils.

(R. Wittenhagen - Vorsitzender Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00022-18/19-JSGOHV/B
Einspruch gegen die Spielwertung

In dem Einspruchsverfahren des Vereins SpG Altlüdersdorf/ Mildenberg gegen die Spielwertung des Meisterschaftsspiels der F-Junioren Kreisliga, FC 98 Hennigsdorf - SpG Altlüdersdorf/ Mildenberg, hat das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim am 08.10.2018 in für Recht erkannt:

1. Der Einspruch des Vereins SpG Altlüdersdorf/ Mildenberg wird wegen Geringfügigkeit gemäß § 22 (3 a) der Rechts- und Verfahrensordnung des FLB zurückgewiesen und das Verfahren wird eingestellt.
2. Die eingezahlten Gebühren des Vereins SpG Altlüdersdorf/ Mildenberg sind gemäß § 36 (7) der RuVO des FLB verfallen.
3. Es wird vom Jugendsportgericht des FK OHV/BAR angeregt, dass Rückspiel durch den Jugendausschuss des FK OHV/BAR beobachten zu lassen.

Gründe:
Auf Antrag vom 18.09.2018 durch die SpG Altlüdersdorf/ Mildenberg hatte das Jugendsportgericht des FK Oberhavel/Barnim über das unsportliche Verhalten und den Einspruch gegen die Spielwertung zu entscheiden.
Das mündliche Verfahren war anzuordnen, da der betroffene SK rechtliches Gehör erhalten sollte.
Der Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung durch die SpG Altlüdersdorf/Mildenberg wurde form- und fristgerecht eingereicht.
Am 14.09.2018 fand das Meisterschaftsspiel der F-Junioren Kreisliga, FC 98 Hennigsdorf - SpG Altlüdersdorf/Mildenberg statt. Während des Spiels soll es zu unsportlichen Verhaltens des SK von L. Trainer FC 98 Hennigsdorf gekommen sein.
In der mündlichen Verhandlung vor dem Jugendsportgericht des FK OHV/BAR und nach eingehender Beweisaufnahme, insbesondere des Beschuldigten sowie der Vernehmung der anwesenden Zeugen konnte kein unsportliches Verhalten des SK von L. festgestellt werden, was einen Einspruch gegen die Spielwertung und eine Neuansetzung des Spiels rechtfertigt.
In der Beweisaufnahme durch das Jugendsportgericht des FK OHV/BAR konnte jedoch festgestellt werden, dass im Vorfeld des Spiels durch beide Vereine Fehler begangen worden sind.
Eine Kommunikation beider Trainer wie im Vorfeld erwünscht fand an diesem Spieltag nicht statt.
So konnten Absprachen der Handlungsweisen im Spiel nicht getroffen werden. Die Kenntlichmachung der Ordner erfolgte nicht, diese waren im Spielprotokoll vermerkt, wurden aber nur durch den Heimverein gestellt. Die Unterbrechungen und das Betreten des Platzes durch den SK von L. wurden durch diesen mit der Sorge, dass sich Spieler bei vorausgegangenen Situationen verletzt haben könnten, erklärt. Dem SK von L. wurde aber auch erklärt, dass er nicht allein das Spiel leiten kann und das jeglicher Eingriff in das Spielgeschehen einer Abstimmung bedarf und ansonsten die Kinder selbst verantwortlich sind.

(R. Wittenhagen - Vorsitzender Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00020-18/19-JSGOHV/B
Tätlichkeit und Schiedsrichterbeleidigung

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache gegen den Spieler S. (FSV Fortuna Britz 90) wegen seines Feldverweises beim Meisterschaftsspiel der B-Junioren Kreisliga, am 01.10.2018 für Recht erkannt:

1. Der Spieler S. (FSV Fortuna Britz 90) wird wegen Tätlichkeit in einem leichteren Fall gemäß § Anh. 1. 1.j) RuVO in Verbindung mit Schiedsrichterbeleidigung gemäß § Anh. 1. 1.g) RuVO des FLB für die dem Feldverweis folgenden 6 Spieltage der B-Junioren Kreisliga für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins FSV Fortuna Britz 90 gesperrt, davon werden 2 Spieltage zur Bewährung ausgesetzt.
2. Darüber hinaus ist der Spieler S. (FSV Fortuna Britz 90) bis zum Ablauf der Sperre unter Ziffer 1 auch für alle anderen Meisterschaftsspiele einer Mannschaft seines Vereins gesperrt.
3. Die anteiligen Kosten des Verfahrens trägt der Verein FSV Fortuna Britz 90.

Gründe:
Auf Antrag vom 20.09.2018 durch den Staffelleiter der B - Junioren Kreisliga SK M. Lemke, hatte das Jugendsportgericht des FK Oberhavel/Barnim über die Tätlichkeit und die Schiedsrichter-beleidigung durch den SK S. der FSV Fortuna Britz 90 zu entscheiden.
Das mündliche Verfahren war anzuordnen, da der betroffene SK rechtliches Gehör erhalten sollte.
Der Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung durch den Staffelleiter der B - Junioren Kreisliga, wurde form- und fristgerecht eingereicht.
Am 16.09.2018 fand das Meisterschaftsspiel der B-Junioren Kreisliga, Spiel-Nr. 610085019, TSG Fortuna 21 Grüneberg - FSV Fortuna Britz 90 statt. Während des Spiels soll der SK S. seinem liegenden Gegenspieler nach einem Foul gegen den Arm getreten haben und nach dem Zeigen der roten Karte durch den Schiedsrichter, diesen beim Verlassen des Platzes mit den Worten "Du spinnst doch" beleidigt haben.
In der mündlichen Verhandlung vor dem Jugendsportgericht des FK OHV/BAR und nach eingehender Beweisaufnahme, insbesondere des Beschuldigten sowie der Vernehmung der anwesenden Zeugen, gab der Beschuldigte diese Taten zu, jedoch gab er an seinen Gegenspieler nur leicht berührt zuhaben.
Diese Aussage konnte vom Schiedsrichter bestätigt werden der dieses als leichtes Nachtreten wertete. Zur Anschuldigung der Schiedsrichterbeleidigung äußerte sich der SK S. insofern, dass ihm die ganze Aktion wirklich leidtut und er keine Ahnung hat, warum dies passiert ist.
Der SK S. entschuldigte sich beim Schiedsrichter in aller Form. Der Schiedsrichter gab an, dass er für das Foulspiel die gelbe Karte zeigen wollte, aber gleich die Tätlichkeit ahndete, sodass der Spieler denken konnte, dass er für das Foulspiel die rote Karte erhalten sollte und darum mit dem Spruch "Du spinnst doch" reagierte.
Strafmildernd konnten durch das Jugendsportgericht die Einsichtigkeit und das Geständnis sowie die Entschuldigung während der Verhandlung beim Schiedsrichter des SK S. gewertet werden.

(R. Wittenhagen - Vorsitzender Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00007-18/19-JSGOHV/B

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache gegen den Spieler H. (TSG Fortuna 21 Grüneberg) wegen unsportlichen Verhaltens gegenüber Spielern und Offiziellen der SpG Sachsenhausen /Gransee nach dem Meisterschaftsspiel der B-Junioren Kreisliga am 28.08.2018 für Recht erkannt:

  1. Der Spieler H. (TSG Fortuna 21 Grüneberg) wird wegen unsportlichen Verhaltens gegenüber Spielern und Offiziellen der SpG Sachsenhausen/Gransee gemäß § 8a (2) RuVO in Verbindung mit § 8 (2) e) RuVO des FLB für die Zeit vom 27.08.2018 bis einschließlich 11.11.2018 für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins gesperrt.
  2. Der Sofortvollzug wird angeordnet.
  3. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verein TSG Fortuna 21 Grüneberg.

Gründe:
Am 26.08.2018 fand das Meisterschaftsspiel der B-Junioren Kreisliga, TSG Fortuna 21 Grüneberg - SpG Sachsenhausen /Gransee statt. Nach dem Spiel auf dem Parkplatz soll es laut Aussage des SK Sch. Co - Trainer der SpG Sachsenhausen /Gransee und Nachwuchsleiter des SV Gransee zu unsportlichen Äußerungen des SK H. (TSG Fortuna 21 Grüneberg) gekommen sein. Der SK H. soll in Richtung des SK Sch. und dessen Söhnen gesagt haben:
"Verpisst euch in euer KZ ihr Häftlinge, dort gehört ihr hin."
Die TSG Fortuna 21 Grüneberg und der belastete Grüneberger Spieler wiesen die Vorwürfe in der Stellungnahme vom 06.09.2018 vollumfänglich zurück. Auf Grund dieser Sachlage wurde am 24.09.2018 eine mündliche Verhandlung durchgeführt.
In der mündlichen Verhandlung vor dem Jugendsportgericht des FK OHV /BAR und nach eingehender Beweisaufnahme, insbesondere des Beschuldigten sowie der Vernehmung der anwesenden Zeugen, gab der Beschuldigte zu, folgenden Satz in Richtung des SK Sch. und dessen Söhnen gesagt zu haben:
"Fahrt ihr mal zurück nach Sachsenhausen, wo das KZ ist und lasst uns in Ruhe."
Dies erfolgte nach Aussage des Beschuldigten aber nur, da es im Vorfeld eine Auseinandersetzung zwischen dem SK Sch. und der Mutter des SK H. gab.
Die vom SK H. zugegebene Äußerung stellt ein unsportliches Verhalten im Sinne von § 8 a (2) der RuVO des FLB dar. Diese Vorschrift führt insbesondere herabwürdigende, diskriminierende und verunglimpfende Äußerungen und Handlungen in Bezug auf Rasse, Sprache und Herkunft aus.
In besonderen Maßen gilt dies für Verwendung der Begriffe „KZ“ und „Sachsenhausen“ im Zusammenhang, da dorthin 200.000 Menschen deportiert wurden und mehrere Zehntausend ermordet worden sind.
Bei der Strafzumessung war zugunsten des Spielers H. zu berücksichtigen, dass er geständig war und sich schuldeinsichtig zeigte. Er entschuldigte sich für sein Verhalten.
Das Jugendsportgericht des FK OHV /BAR geht davon aus, dass hinter dem Handeln des Spielers keine tiefere Ideologie steckt, sondern dass, das nicht zu tolerierende Verhalten, Ausdruck einer Jugendverfehlung ist.
Das unsportliche Verhalten begründet die Punkte 1. - 3. des Urteils.

(R. Wittenhagen - Vorsitzender des Jugendsportgerichts OHV /BAR)


Aktenzeichen 00005-18/19-JSGOHV/B
Zurücknahme einer Mannschaft

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache wegen der Zurücknahme einer Mannschaft nach Beginn der Pflichtspiele (D II KK West Staffel B) gegen den Verein FC Kremmen 1920 in der Besetzung Einzelrichterentscheid gemäß § 9 (3) RuVO des FLB am 07.09.2018 für Recht erkannt:

1. Der Verein FC Kremmen 1920 wird wegen der Zurücknahme einer Mannschaft nach Beginn der Pflichtspiele gemäß Anhang 2. 1.k) RuVO des FLB zu einer Geldstrafe in Höhe von 150,00 Euro verurteilt.
2. Die ausgetragenen Spiele der D II - Jun. des FC Kremmen 1920 werden annulliert, für die nicht ausgetragenen Spiele erfolgt keine Wertung.
3. Die Kosten des Urteils trägt der Verein FC Kremmen 1920.

Gründe:
Auf Antrag vom 30.08.2018 durch den Staffelleiter der D - Junioren Kreisklasse West Staffel B Sk. H. Haase, hatte das Jugendsportgericht des FK Oberhavel/Barnim über die Zurücknahme der D II - Junioren Mannschaft nach Beginn der Pflichtspiele durch den FC Kremmen 1920 zu entscheiden.
Das Verfahren wurde auf Grund des Vorliegens der entsprechenden Voraussetzungen, gemäß § 16 (2) RuVO des FLB im schriftlichen Verfahrensgang durchgeführt.
Eine Stellungnahme des Vereins FC Kremmen 1920 lag vor.
Der Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung wurde durch den Staffelleiter der D - Junioren Kreisklasse, form- und fristgerecht eingereicht.
Die Zurücknahme der D II - Junioren Mannschaft wurde durch den FC Kremmen 1920 wie folgt begründet.
"Als Verein hat man eine Idee, allen Kindern und Jugendlichen Fußballspielen beizubringen, damit die Kinder 1. von der Straße wegkommen und 2. etwas lernen, soziale Kompetenz, Spaß an der Bewegung und Spaß am Spiel. Leider kommt es vor, dass die Eltern der Kinder den sportlichen Ehrgeiz in den Vordergrund stellen und die Kinder aus dem Spielbetrieb nehmen. Zum Leidwesen des Vereins sowie deren engagierten Ehrenamtlern."

Die Zurücknahme einer Mannschaft nach Beginn der Pflichtspiele begründet die Punkte 1. - 3. des Urteils.

(R. Wittenhagen - Vorsitzender Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00002-18/19-JSGOHV/B
Spielen ohne Spielberechtigung

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache wegen Spielen ohne Spielberechtigung (5 Spieler Wechsel ) der D-Junioren 1.Kreisklasse am 07.09.2018 gegen den Verein TSG Einheit Bernau in der Besetzung Einzelrichterentscheid § 9 (3) RuVO des FLB im schriftlichen Verfahren am für Recht erkannt:

1.    Das Meisterschaftsspiel der D-Junioren 1.Kreisklasse, Spiel-Nr. 610544005, angesetzt am 26.08.2018, FSV Bernau III - TSG Einheit Bernau, wird wegen Spielen ohne Spielberechtigung (5 Spieler Wechsel) des Vereins TSG Einheit Bernau gemäß § 29 Abs.4 c) SpO in Verbindung mit § 17 JO des FLB mit 0:2 Toren für den Verein TSG Einheit Bernau als verloren und mit 3 Punkten und 2:0 Toren für den Verein FSV Bernau III als gewonnen gewertet.
2.    Darüber hinaus wird der Verein TSG Einheit Bernau gemäß Anhang Nr.2 (g) zu einer Geldstrafe in Höhe von 75,00 Euro verurteilt.
3.    Die Urteilsgebühr trägt der Verein TSG Einheit Bernau.


Gründe:
Auf Antrag vom 28.08.2018 durch den Staffelleiter der D - Junioren 1. Kreisklasse SK R. Lüdke, hatte das Jugendsportgericht des FK Oberhavel/Barnim über das Spielen ohne Spielberechtigung (5 Spieler Wechsel) durch die TSG Einheit Bernau zu entscheiden.
Das Verfahren wurde auf Grund des Vorliegens der entsprechenden Voraussetzungen, gemäß § 16 (2) RuVO des FLB im schriftlichen Verfahrensgang durchgeführt.
Der Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung durch den Staffelleiter der D - Junioren 1. Kreisklasse, wurde form- und fristgerecht eingereicht.
Die D - Junioren der TSG Einheit Bernau wechselten im o.g. Meisterschaftsspiel fünf Spieler aus.
Dies wurde auch so im Spielbericht festgehalten und durch beide Mannschaften sowie den Schiedsrichter bestätigt. Laut § 17 der Spielordnung des FLB dürfen in den Pflichtspielen der Junioren und Juniorinnen bis zu vier Spieler oder Spielerinnen ausgewechselt werden.
Eine Stellungnahme der TSG Einheit Bernau lag nicht vor.

Das Spielen ohne Spielberechtigung (5 Spieler Wechsel) begründet die Punkte 1. - 3. des Urteils.

(R. Wittenhagen - Vorsitzender Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00043-17/18-JSGOHV/B

In der Sportrechtssache gegen den Verein SG Schönfließ 2010 wegen des Spielabbruchs im Meisterschaftsspiel der D-Junioren Kreisliga, angesetzt am 17.03.2018, SC Oberhavel Velten – SG Schönfließ, hat das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim durch seinen Vorsitzenden im Einzelrichterentscheid § 9 ( 3 ) RuVO des FLB als Einzelrichter im schriftlichen Verfahren am 28.03.2018 für Recht erkannt:

  1. Das abgebrochene Meisterschaftsspiel der D-Junioren Kreisliga, Spiel-Nr. 610089053, angesetzt am 17.03.2018, SC Oberhavel Velten - SG Schönfließ, wird gemäß § 29 ( 4 ) der SpO des FLB mit den Ist – Toren gewertet.
  2. Die Urteilsgebühr des Verfahrens trägt der Verein SG Schönfließ 2010.

Gründe:
Auf Antrag vom 19.03.2018 durch den Staffelleiter der D - Junioren Kreisliga, hatte das Jugendsportgericht des FK Oberhavel/Barnim über den Spielabbruch durch die SG Schönfließ 2010 zu entscheiden.
Das Verfahren wurde auf Grund des Vorliegens der entsprechenden Voraussetzungen, gemäß § 16 ( 2 ) RuVO des FLB im schriftlichen Verfahrensgang durchgeführt.
Eine Stellungnahme des Vereins SG Schönfließ 2010 lag vor. Der Antrag auf sportgerichtliche Entscheidung wurde durch den Staffelleiter der D - Junioren Kreisliga, Form und Fristgerecht eingereicht.
Die D - Junioren der SG Schönfließ 2010 führen zum o.g. Spiel laut Spielprotokoll mit zehn einsatzfähigen Spielern. Davon verletzten sich laut Stellungnahme der SG Schönfließ während der ersten Halbzeit fünf Spieler so schwer, dass sie in der zweiten Halbzeit nicht mehr einsatzfähig waren.
Laut Kleinfeldregeln des FLB wird mit 8er Mannschaften (7 Feldspieler und 1 Torwart) gespielt, davon müssen mindestens 6 Spieler einschließlich Torwart spielbereit sein. Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren jedoch nur noch 5 Spieler einschließlich des Torwartes spielbereit, so das eine Weiterführung des Spiels nicht mehr möglich gewesen ist und das Spiel auf Antrag abzubrechen war.
Die Wertung des Spiels erfolgte laut § 29 ( 4 ) SpO des FLB nach den Ist - Toren, da der Gegner mehr als einen Zwei - Tore - Vorsprung erzielt hatte.
Der Spielabbruch begründet die Punkte 1. - 2. des Urteils.
Die Urteilsgebühr ergibt sich nach § 37 der RuVO des FLB aus der schuldhaft verursachten Verhandlung.

(A. Krüger - Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00030-17/18-JSGOHV/B

In der Sportrechtssache gegen den Verein 1. SV Oberkrämer 11 wegen des Nichtantretens zum Meisterschaftsspiel der B-Junioren Kreisliga, angesetzt am 06.12.2017, SV Altlüdersdorf - 1. SV Oberkrämer 11, hat das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/ Barnim für Recht erkannt:

  1. Das nicht ausgetragene Meisterschaftsspiel der B-Junioren Kreisliga, Spiel-Nr. 610085033, angesetzt am 06.12.2017, SV Altlüdersdorf - 1. SV Oberkrämer 11, wird wegen schuldhaften Nichtantretens des Vereins 1. SV Oberkrämer 11 gemäß § 29 Abs.4 a) SpO des FLB mit 0:2 Toren für den Verein 1. SV Oberkrämer 11 als verloren gewertet.
  2. Darüber hinaus wird der Verein 1. SV Oberkrämer 11 gemäß Anh. 2.1 ( p. ) RuVO des FLB zu einer Geldstrafe in Höhe von 200,00 Euro verurteilt.
  3. Die anteiligen Kosten des Verfahrens trägt der Verein 1. SV Oberkrämer 11.

Gründe:
Die B - Junioren des 1. SV Oberkrämer 11 traten zum o.g. Nachholspiel nicht an.
Nachdem das Meisterschaftsspiel der B - Junioren Nr.033 am 26.11.2017 aufgrund der Witterungsbedingungen in Altlüdersdorf nicht stattfinden konnte, setzte der Staffelleiter das Spiel auf den 06.12.2017 um 19:00 Uhr neu an, mit der Maßgabe das sich beide Vereine über einen anderen Nachholtermin abstimmen können.
Die Kommunikation beider Vereine lief über Whats App, ohne jedoch den Staffelleiter über den offiziellen Weg mit einzubeziehen. Dazu heißt es in der ergänzenden Wettspielanweisung für den Juniorenspielbetrieb des FK OHV/ BAR in Punkt 8.1 Das DFBnet - Postfach ist das offizielle Informations- und Kommunikationsmittel für die Verantwortlichen der Vereine und Ausschüsse im Nachwuchsbereich untereinander und auch in allen anderen Bereichen wie den FLB.
Eine erste offizielle Anfrage wurde laut Staffelleiter am 05.12.2017 eingereicht, das heißt einen Tag vor dem angesetzten Nachholtermin, in dem durch die Vereine Samstag der 24.02.2018 favorisiert wurde.
Dieser Termin wurde vom Staffelleiter jedoch abgelehnt, da den Vereinen auf mehreren Sitzungen im Nachwuchsbereich mitgeteilt wurde und dies auch in Protokollen festgehalten ist, dass Samstagsspiele im Nachwuchs mit angesetzten Schiedsrichtern im FK OHV/BAR aufgrund der angespannten Schiedsrichtersituation nicht möglich sind.
Der neue Terminwunsch ging dem Staffelleiter am 06.12.2017 um 17:34 Uhr per DFBnet durch den SV Altlüdersdorf zu. Eine Bestätigung durch den 1. SV Oberkrämer 11 erfolgte nicht. Dieser Termin wurde durch den Staffelleiter nicht mehr bearbeitet oder bestätigt, so das die im DFBnet veröffentlichte Ansetzung (Termine, Anstoßzeiten, Spielorte etc.) für beide Vereine verbindlich war.
Ein angesetzter Schiedsrichter war vor Ort um dieses Spiel zu leiten.
Im § 6 Abs. 5 und 6 der Satzung des FLB heißt es dazu. " Veröffentlichungen und Bekanntmachungen der Verbandsorgane können erfolgen über die eingerichteten elektronischen Postfächer des DFBnet. Die Verbandsmitglieder sind verpflichtet, sich vom Inhalt der vorbenannten Bekanntmachungen Kenntnis zu verschaffen. Einwendungen, dass die Veröffentlichungen bei Nutzung der in Ziffer 5 genannten Mittel den Empfänger nicht bekannt gewesen seien, sind unbeachtlich.
Das schuldhafte Nichtantreten begründet die Punkte 1. - 3. des Urteils.

(A. Krüger - Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00026-17/18-JSGOHV/B

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache wegen des Einsatzes eines Spielers ohne Spielberechtigung beim Meisterschaftsspiel der E-Junioren Kreisliga am 10.11.2017 gegen den Verein SV Glienicke-Nordbahn in der Besetzung Einzelrichterentscheid § 9 (3) RuVO des FLB für Recht erkannt:

  1. Der Verein SV Glienicke-Nordbahn wird wegen des Einsatzes eines Spielers ohne Spielberechtigung  gemäß § Anh. 2. 1.g) RuVO des FLB zu einer Geldstrafe in Höhe von 100,00 Euro verurteilt.
  2. Die Wertung des Spiels erfolgt gemäß § 29 (4) der SpO des FLB nach den Ist - Toren.
  3. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verein SV Glienicke-Nordbahn.

Gründe:
Der Spieler G. vom SV Glienicke II wurde in die Spalte, Spieler die nicht auf der Spielberechtigungsliste stehen eingetragen. Auf Mailanfrage des Staffelleiters nach dem Pass des Spielers G. wurde ihm bestätigt, dass dieser Name nicht bekannt sei, es nur ein Spitzname vom Spieler ist und dieser keinen Spielerpass beim SV Glienicke - Nordbahn besitzt. Das selbe wurde im Mailverlauf durch den Sk Handt bestätigt. Die Wertung des Spiels erfolgt nach den Ist - Toren, wenn der Gegner mehr als einen Zwei – Tore - Vorsprung erzielt hat.
Der Einsatz eines Spielers ohne Spielberechtigung begründet die Punkte 1. - 3. des Urteils.

(A. Krüger - Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00025-17/18-JSGOHV/B

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache wegen Schiedsrichterbeleidigung durch Zuschauer im Meisterschaftsspiel der C-Junioren Kreisliga am 19.11.2017 gegen den Verein TuS 1896 Sachsenhausen für Recht
erkannt:

  1. Der Verein TuS 1896 Sachsenhausen wird wegen Schiedsrichterbeleidigung durch Zuschauer und Verstoß gegen § 20 (7) der SpO des FLB zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 100,00 Euro verurteilt.
  2. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verein TuS 1896 Sachsenhausen.

Gründe:
Im o.g. Meisterschaftsspiel der C - Junioren stellte der gastgebende Verein trotz Aufforderung durch den Schiedsrichter keine Ordner. Laut § 20 (7) SpO des FLB haben Vereine bei ihren Spielen für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Der Platzverein hat eine ausreichende Anzahl von Platzordnern zu stellen, die einheitlich und auffällig kenntlich gemacht sein müssen. In der Stellungnahme von TuS Sachsenhausen wurde bemerkt, dass der Verein "keine Notwendigkeit sah, Ordner bereit zu stellen". Somit verstieß TuS Sachsenhausen gegen die Satzung und Ordnung des FLB sowie gegen die Aufforderung des Schiedsrichters. Die Schiedsrichterbeleidigung durch Zuschauer des Spiels ereignete sich laut Aussage des Schiedsrichters in der 50. min, als der Schiedsrichter durch einen Zuschauer als " Arschloch " beschimpft wurde. Dieser Situation vorausgegangen waren nach übereinstimmender Aussage des Schiedsrichters und der Stellungnahme von TuS Sachsenhausen mehrere Unmutsäußerungen während des Spiels durch Zuschauer, die mit der Art und Weise der Spielleitung sowie der Entscheidungen des Schiedsrichters nicht einverstanden waren. Aufgrund der Nichtstellung von Ordner durch TuS Sachsenhausen konnte hier nicht beruhigend auf die Zuschauer eingewirkt werden.
Der Verstoß gegen den § 20 (7) der SpO des FLB sowie die Schiedsrichterbeleidigung begründen die Punkte 1. - 2. des Urteils.

(A. Krüger - Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00024-17/18-JSGOHV/B

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/ Barnim hat in der Sportrechtssache gegen den Spieler L. (SG Schönfließ 2010) wegen seines Feldverweises beim Meisterschaftsspiel der C-Junioren Kreisliga am 17.11.2017 für Recht erkannt:

  1. Der Spieler L. (SG Schönfließ 2010) wird wegen Beleidigung und Tätlichkeit gemäß § 8a (1) RuVO in Verbindung mit § Anh. 1. 1.j) RuVO des FLB für die dem Feldverweis folgenden 3 Spieltage der C-Junioren Kreisliga für jeglichen Spielbetrieb seines Vereins SG Schönfließ 2010 gesperrt.
  2. Darüber hinaus ist der Spieler L. (SG Schönfließ 2010) bis zum Ablauf der Sperre unter Ziffer 1 auch für alle anderen Meisterschaftsspiele einer Mannschaft seines Vereins gesperrt.
  3. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verein SG Schönfließ 2010.

Gründe:
Der SK L. wurde im o.g. Spiel des Feldes verwiesen. Vorausgegangen war eine Beleidigung und Tätlichkeit gegen seinen Gegenspieler. Der SK L. bezeichnete seinen Gegenspieler als " schwul " und nahm ihn während eines Eckstoßes in den Schwitzkasten und drückte ihn zu Boden. Bei Ahndung dieses Vergehens durch Pfiff des Schiedsrichters löste sich der SK L. sofort von seinem Gegenspieler und verließ nach Zeigen der roten Karte durch den Schiedsrichter ohne Kommentar den Platz.
Auf die Anfrage des Jugendsportgerichts nach den Gründen für sein Verhalten gab der SK L. an, dass er mehrfach während des Spiels von seinem Gegenspieler berührt worden sei. Dies konnte durch den Schiedsrichter in der Befragung nicht bestätigt werden.
Die Beleidigung sowie die Tätlichkeit begründen die Punkte 1. - 3. des Urteils.

(A. Krüger - Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00023-17/18-JSGOHV/B

Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache gegen den Trainer A - Jun. Hackius, Torsten (TuS 1896 Sachsenhausen) wegen Schiedsrichterbeleidigung im Meisterschaftsspiel der A-Junioren Kreisliga am 19.11.2017 für Recht erkannt:

  1. Der Trainer A - Jun. Hackius, Torsten (TuS 1896 Sachsenhausen) wird wegen Schiedsrichterbeleidigung gemäß § 8 (2) d) RuVO des FLB zu einem Verbot des Aufenthaltes im Innenraum des Sportgeländes für 3 Spiele verurteilt, davon wird ein Spiel zur Bewährung ausgesetzt. Die Sperre gilt ab dem 05.12.2017
  2. Der Trainer A - Jun. Hackius, Torsten (TuS 1896 Sachsenhausen) wird wegen Schiedsrichterbeleidigung gemäß § Anh. 2. 1.n) RuVO des FLB unter Mithaftung seines Vereins TuS 1896 Sachsenhausen zu einer Geldstrafe in Höhe von 75,00 Euro verurteilt.
  3. Die Kosten des Verfahrens trägt der Trainer A - Jun. Hackius, Torsten unter Mithaftung seines Vereins TuS 1896 Sachsenhausen.
  4. Der sofort Vollzug wird angeordnet.

Gründe:
Der Trainer der A II - Junioren von TuS Sachsenhausen SK Hackius, Torsten wurde in der Halbzeitpause des o.g. Meisterschaftsspiels durch den Schiedsrichter des Innenraums des Sportplatzes verwiesen. Vorausgegangen war eine versuchte Kontaktaufnahme des SK Hackius mit dem Schiedsrichter in der Halbzeitpause beim Gang zu den Kabinen.
Dabei sprach der SK Hackius den Schiedsrichter an, und fragte ihn nach eigenen Bekunden: "Wer er denn sei, und warum er in einem Juniorenspiel mit so einer arroganten Art und Weise auftritt". Durch den Schiedsrichter wurde diese Situation jedoch anders dargestellt. So soll der SK Hackius den Schiedsrichter mit den Worten: "Du Pfeife, halt mal die Fresse!" beleidigt haben.
Das Jugendsportgericht geht auf Grund der vorliegenden Stellungnahme, sowie der Einlassung des SK Hackius bei der Sportgerichtsverhandlung davon aus, dass die Situation, wie vom Schiedsrichter geschildert, geschehen ist.
Die Schiedsrichterbeleidigung begründet die Punkte 1. - 4. des Urteils.

(A. Krüger - Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00021-17/18-JSGOHV/B


Das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim hat in der Sportrechtssache gegen den Verein SV Fürstenberg wegen Verstoß gegen die Fairplay Richtlinien sowie die Bedrohung eines Funktionärs im Meisterschaftsspiel der F-Junioren 1.Kreisklasse am 10.11.2017 für Recht erkannt:

  1. Der Verein SV Fürstenberg wird wegen den Verstoß gegen die Fairplay Richtlinien sowie die Bedrohung eines Funktionärs des FK OHV/BAR gemäß § 8 (3) a) RuVO in Verbindung mit § Anh. 2. 1.r) RuVO des FLB zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 100,00 Euro verurteilt.
  2. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verein SV Fürstenberg.

Gründe:
Bei der Beobachtung des o.g. Spiels, stellte der Staffelleiter gravierende Fehler in der Durchführung des Spiels durch den Gastgeberverein SV Fürstenberg fest. Das Spiel wurde auf dem Kleinfeldplatz am Vereinsheim des SV Fürstenberg ausgetragen. Eine Trainerzone und eine getrennte, gekennzeichnete Elternzone wurden durch die Verantwortlichen aus Fürstenberg nicht eingerichtet, so dass die Trainer gemeinsam mit den Eltern direkt am Spielfeldrand standen. Am Spielfeldrand wurden einige männliche Personen aus Fürstenberg mit Bierflaschen beobachtet, die Bier konsumierten und lautstark in das Spielgeschehen der F-Junioren eingriffen.
Es wurde durch die Zeugin bei der Sportgerichtsverhandlung berichtet. Eine männliche angetrunkene Person sei nach der Aussprache des Staffelleiters mit den Verantwortlichen aus Fürstenberg auf der Suche nach dem Staffelleiter, um diesen nach eigenen Aussage "auf die Fresse" zu hauen.
Der Verstoß gegen die Fairplay Richtlinien sowie die Bedrohung des Funktionärs führten zu den Punkten 1. - 2. des Urteils.

(A. Krüger – Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00014-17/18-JSGOHV/B

In der Sportrechtssache gegen die Vereine BSV Rot-Weiß Schönow und SV Biesenthal 90 wegen des Nichtantritts zum Meisterschaftsspiel der E-Junioren 1.Kreisklasse hat das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim für Recht erkannt:

  1. Das nicht ausgetragene Meisterschaftsspiel der E-Junioren 1.Kreisklasse, wird gemäß § 29 (4a) der SpO des FLB mit je 0:2 Toren für die Vereine BSV Rot-Weiß Schönow und SV Biesenthal 90 als verloren gewertet.
  2. Darüber hinaus werden beide Vereine gem. § Anh.2.1. (p) RuVO des FLB zu einer Geldstrafe in Höhe von 100,00 Euro verurteilt.
  3. Die Verhandlungskosten tragen bei Vereine.

Gründe:

Die beiden o.g. Mannschaften führten ein Spiel durch, welches nicht wie in der ergänzenden Wettspielanweisung des FK OHV/BAR § 5 (5.2) durch einen ausgebildeten Schiedsrichter oder regelkundigen Trainer /Übungsleiter geleitet, sondern nach Eintragung im Spielberichtsbogen nach den Regeln der "Fair Play Liga" durchgeführt.

Nach Einlassung der Trainer stand zu dem Spiel kein Schiedsrichter zur Verfügung.  Man einigte sich, das Spiel ohne Schiedsrichter nach "Fair Play Regeln" durchzuführen.

Die Regeln der "Fair Play Liga" gelten jedoch ausschließlich bei den G - F Junioren.

Gemäß § 15 (6) der JO des FLB gelten für die Spielleitung bei Pflichtspielen grundsätzlich die Festlegungen der SpO § 35 (1) bis (3) und (5).

Ist kein geprüfter Schiedsrichter anwesend, so müssen sich die Spielpartner auf einen nicht geprüften Spielleiter einigen, wobei dem Angebot des gastgebenden Vereins Vorrang zukommt. Dies hätte insofern erfolgen können und müssen, da auf dem Spielprotokoll eingetragen, zwei Trainer sowie drei Trainerassistenten von beiden Mannschaften anwesend waren.

Der Verstoß gegen die ergänzenden Wettspielanweisungen des FK OHV/BAR begründen die Punkte 1.-3. des Urteils.

(A. Krüger – Jugendsportgericht)


Aktenzeichen 00012-17/18-JSGOHV/B

In der Sportrechtssache gegen den Verein FSV Basdorf wegen des Verstoßes gegen die Stammspielerreglung der F-Junioren 1.Kreisklasse, hat das Jugendsportgericht des Fußballkreises Oberhavel/Barnim durch für Recht erkannt:

  1. Das Meisterschaftsspiel der F-Junioren 1.Kreisklasse, BSV Blumberg - FSV Basdorf II, wird gemäß § 29 (4c) der SpO des FLB mit 0:2 Toren für den Verein FSV Basdorf als verloren und mit 3 Punkten und 2:0 Toren für den Verein BSV Blumberg als gewonnen gewertet.
  2. Darüber hinaus wird der Verein FSV Basdorf gem. § Anhang Nr.2.1 (g) RuVO des FLB zu einer Geldstrafe in Höhe von 75,00 Euro verurteilt.
  3. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verein FSV Basdorf.

Gründe:
Die F - Jun. des FSV Basdorf II setzten im o.g. Spiel zwei Spieler ein, die laut der Stammspielerreglung in der ersten F - Jun. Mannschaft festgespielt sind. Im Sinne von § 9 (5) der SpO ist laut § 15 (9) der JO zur Erhaltung der sportlichen Fairness bei den F - Junioren in Pflichtspielen unterer Mannschaften nicht mehr als ein Spieler der höheren Mannschaft einzusetzen.
Der Verstoß gegen die Stammspielerreglung begründet die Punkte 1. -3. des Urteils.

(A. Krüger – Jugendsportgericht)


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