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FLB fordert 3G für den Amateurfußball
07.02.2022 14:27

Der Amateurfußball muss wieder unter 3G-Bedingungen gestattet sein! In einem dringlichen Appell richtet der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) diese Bitte an die Landesregierung Brandenburg.

Mit Blick auf die am 13. Februar 2022 außer Kraft tretende Eindämmungsverordnung (2. SARS-COV-2-EindV) und damit zu erwartende Überarbeitungen spricht sich der FLB für eine Freigabe von Fußball und anderen Freiluftsportarten unter 3G-Bedingungen aus.

Durch eine Aufrechterhaltung der aktuellen Beschränkungen werden irreparable Schäden im ehrenamtlich organisierten Vereinssport entstehen. Nicht nur der Rückgang von Sporttreibenden und Vereinsmitgliedern, auch die drastischen Zuschauerbeschränkungen stellen die Vereine jetzt schon zum Teil vor existenzielle Schwierigkeiten, machen die Unterzeichner deutlich und 

verweisen auf Einschränkungen und Hindernisse, mit denen der organisierte Amateursport in den zurückliegenden zwei Jahren leben musste.

„Sport ist Teil der Lösung und nicht das Problem“, heißt es in dem Schreiben, welches an den Ministerpräsidenten Dietmar Woidke als auch an das Ministerium für Gesundheit, Soziales, Integration und Verbraucherschutz, an das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, an das Ministerium des Innern und Kommunales sowie an die Staatskanzlei adressiert ist. 

Darin führt der mitgliederstärkste Sportfachverband im Land Brandenburg auf, dass Fußball für eine Vielzahl von Vereinen personell und organisatorisch unter 2G-Bedingungen nicht leistbar ist, auch in der überwiegenden Zahl der Fußballkreise könne der Spielbetrieb unter 2G nicht organisiert werden.

Sport ist für die Gesellschaft unverzichtbar, für das gesellschaftliche Miteinander, für die Persönlichkeitsentwicklung und das soziale Lernen enorm wichtig. Mit dem Verweis auf Forschungsergebnisse des Instituts für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes sowie des Aerosolforschers Dr. Gerhard Scheuch unterstreicht der Verband: Fußball und Sport sind keine Pandemietreiber!

Der Beschluss der Staats- und Senatskanzleien, bei überregionalen Großveranstaltungen im Freien wieder bis zu 10.000 Zuschauer zuzulassen, wird vom FLB als ein erster Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Eine Aufrechterhaltung des Verbotes, unter 3G-Bedingungen Fußball zu spielen, könne den Vereinen damit jedoch nicht mehr nachvollziehbar vermittelt werden.

(Quelle: www.flb.de)

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